Ich
sage immer, mir brennen die Augen und dass das der Ruß der letzten
Jahre sei. Auf dem Rad zum Beispiel oder in der Bahn. Wenn ich an der
Ampel stehe und mich jemand fragt, weshalb ich weine, oder wenn mir in
der Bahn jemand gegenüber sitzt und sieht, dass meine Augen tränen und
der mich fragt. Dann sage ich das.
Und es fühlt sich auch so an. Zuerst spüre ich den Rand meiner Augen. Diese zarte, hell schimmernde Haut, diesen Rand, den manche Menschen farblich noch weiter linieren. Genau da beginnt der Brand und zieht sich in das jeweilige Auge hinein und kreiselt inwendig weiter. Es kommt vor, dass das rechte Auge weniger stark brennt. Aber auch andersherum. Dann weidet das Brennen, wird flächig, sodass Tränen hervorschießen, als wollten sie das Feuer löschen. Das passiert in meinen Augen, der Rest meines Körpers bleibt unbetroffen, als wären Abschirmdämme oder Schutzwälle vor den Rändern meiner Augen aufgestellt worden. Der restliche Körper fährt Fahrrad oder sitzt in der Bahn oder steht, geht, liegt. Das hängt von der Uhrzeit ab.
Und es fühlt sich auch so an. Zuerst spüre ich den Rand meiner Augen. Diese zarte, hell schimmernde Haut, diesen Rand, den manche Menschen farblich noch weiter linieren. Genau da beginnt der Brand und zieht sich in das jeweilige Auge hinein und kreiselt inwendig weiter. Es kommt vor, dass das rechte Auge weniger stark brennt. Aber auch andersherum. Dann weidet das Brennen, wird flächig, sodass Tränen hervorschießen, als wollten sie das Feuer löschen. Das passiert in meinen Augen, der Rest meines Körpers bleibt unbetroffen, als wären Abschirmdämme oder Schutzwälle vor den Rändern meiner Augen aufgestellt worden. Der restliche Körper fährt Fahrrad oder sitzt in der Bahn oder steht, geht, liegt. Das hängt von der Uhrzeit ab.